Bestandteile von Holz geben einer Druckerflüssigkeit so viel Stabilität, dass sich daraus Implantate oder Prothesen drucken liessen. Empa-Forscher haben diese umweltfreundliche Drucker-Tinte entwickelt.

Das Spezielle an dieser Tinte sind Nanokristalle aus Cellulose, gewonnen aus Holz. Forscher der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben diese 3D-Drucker-Flüssigkeit entwickelt, wie die Empa am Dienstag mitteilte. Die Cellulosekristalle haben einige Vorteile: Sie sind eine umweltfreundliche Alternative zu den in herkömmlichen 3D-Druckertinten verwendeten Karbonfasern. Und die länglichen Kristalle positionieren sich in der Richtung, in der sie gedruckt wurden.

Das ermöglicht, stabile Gebilde zu drucken, die sich etwa für den medizinischen Bereich eignen: künstliche Knochenimplantate oder Prothesen. Die Empa entwickelt die Druckerflüssigkeit weiter und arbeitet gleichzeitig an neuen biobasierten Druckertinten.

Quelle: schweizerbauer.ch – sda