3D Druck Tutorial Hier finden Sie einige Grundlagen für das Erstellen einer 3D Druckfertigen Datei.

1. Feste Körper, keine reine Oberflächen.

wandstaerke

Beginnen wir das 3D Druck Tutorial mit der Wandstärke. Man kann keine CAD-Modelle mit reinen Oberflächen drucken, die CAD-Modelle müssen einen festen Körper haben.
Das bedeutet: Die Wände müssen minimum 0,5 mm dick sein (1 mm um sicher zu gehen) und dürfen keine Wandstärke von 0 mm aufweisen.
Für die Minimum – Wandstärken der verschiedenen Materialien guckt auf unserer Materialseite auf „mehr Details“.

Wichtig ist, wenn ihr eine Fläche zeichnet um eine Form zu erstellen, müssen die Flächen geschlossen (wasserdicht) sein. Mehr dazu in Punkt 3.

2. Keine gemeinsamen Kanten zwischen den Objekten.

cubeDie CAD-Datei darf keine gemeinsamen Kanten zwischen Objekten enthalten. Es ist in Ordnung, wenn entweder ein 0,1 mm Spalt zwischen den Objekten besteht oder sie haben eine Überlappung, wenn die Teile miteinander verbunden sind.

3. Flächen müssen geschlossen sein.

face

3D Druck Unternehmen nennen es auch gerne „wasserdicht“. Bevor man eine STL-Datei drucken kann, muss geprüft werden ob das Objekt auch „wasserdicht“ ist. Offene Flächen können schnell beim designen von Modellen entstehen oder wenn STL-Dateien beim speichern oder konvertieren beschädigt werden.

4. Begrenzter Bauraum.

bauraum

Jeder 3D Drucker hat eine bestimmten Bauraumgröße die man nicht überschreiten kann. Guckt euch unsere Materialseite an, welche maximale Größe für euer gewünschtes Material möglich ist. Wenn euer Modell größer als die Bauraumgröße ist, teilt am besten das Objekt in mehrere kleiner Objekte.

5. Objekte günstiger gestalten: Skalierung und Hohlraum.

Bei vividesign 3D zahlt man nur für die Menge an Druckmaterial, die für das Objekt verwendet wird.
Das macht manche Produkte überraschend billig, wie Brillen oder Schmuck, und einige Produkte teurer. Hier sind zwei Tricks, um euren Entwurf für den niedrigsten 3D-Druck-Preis zu optimieren.

 

Wenn ihr das Obekt runterskaliert, reduziert sich automatisch das Volumen (cm3). Dies macht die Skalierung zu einem sehr effektiven Weg, Druckkosten zu sparen.

Beim runterskalieren müsst ihr jedoch aufpassen, dass die Angaben über den minimalen Toleranzen des gewählten Materials bleiben. Wenn ihr euer Modell um die Hälfe runterskaliert, reduziert sich der Preis um das achtfache!

 

 

3D Drucken eignet sich hervorragend um Objekt Hohl zu machen. Nicht nur das Druckkosten gespart werden, auch die Umwelt wird geschont, da weniger Rohstoffe benötigt werden, um Produkte herzustellen. Wenn euer 3D-Modell dicke Bereiche hat, könnt ihr nach Möglichkeiten suchen, um sie Hohl zu machen. Zum Beispiel könnte man einen Würfel innen hohl und die Wandstärke 1 mm dick machen. Damit würde der Preis drastisch reduziert werden. Das müsst ihr dabei beachten:

  • – Die Wände müssen über der Mindeststärke des angestrebten Materials sein.
  • – Hohle Objekte sind nicht so stabil wie massive.

 

Faustregel: je weniger Material desto billiger das Objekt