Vor etwa zwei Jahren erteilte die FDA die erste Zulassung für eine Tablette aus dem 3D-Drucker. Die Herstellung erfolgt im ZipDose-Verfahren, bei der die Tablette in mehreren Lagen aufgebaut wird. Die Schichten werden mittels einer Flüssigkeit verbunden. Der Wirkstoff kann laut Hersteller genauer und individueller dosiert werden als bei Arzneimitteln, die mittels Tablettenpresse hergestellt werden.

Die Wirkung des Produktes ändere sich durch das Herstellungsverfahren nicht, so der Hersteller. Weil aber die physikalische Struktur der Tablette beeinflusst werden könne, lasse sich die Resorption besser steuern. Tabletten aus dem 3D-Drucker könnten mit einer poröseren Oberfläche versehen werden, was zu einer deutlich schnelleren und besseren Verarbeitung des Wirkstoffs führen könne. Durch den 3D-Druck können die Tabletten bei schnellerer Lösbarkeit außerdem mit mehr Wirkstoff beladen werden. Das ermöglicht es auch älteren Patienten mit Schluckbeschwerden, größere Dosen des Wirkstoffs ohne Probleme zu sich nehmen.

quelle: http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/tablette-vom-pulver-zur-3d-arzneiform/